Der Fotograf und der Pfarrer
Montag, März 2nd, 2009Zwei, die sich nicht immer blind verstehen. Aber zwei, die sich durchaus verstehen können wie unsere Hochzeitsbilder kirchlicher Trauungen zeigen.

Grundsätzlich solltet Ihr beim Pfarrgespräch unbedingt fragen, ob das Fotografieren in der Kirche und während des Gottesdienstes erlaubt ist. Wenn diese Frage geklärt ist, könnt Ihr Euren Hochzeitsfotografen unterstützen und auch zu schönen Aufnahmen beitragen, indem ihr Euren Pfarrer darum bittet, vor Beginn der Trauung die Gäste zu bitten, nicht zu fotografieren. Ihr habt einen Fotografen gebucht und erwartet schöne Bilder vom Ringetausch. Wenn aber in diesem Moment fünf Gäste um Euch herumstehen und allesamt fotografieren, kann kein Hochzeitsfotograf ein perfektes Bild garantieren.
Was Euer Pfarrer wissen sollte: Ein guter Hochzeitsfotograf arbeitet vor allem in der Kirche äußerst dezent und ohne Blitz. Er besitzt lichtstarke Objektive, die auch das Fotografieren in dunkleren Kirchen ohne Blitzlichtgewitter erlauben. Er hat ein Gespür dafür, wann er den Auslöser drückt und wann dies nicht stört. Er trampelt während dem Gottesdienst nicht in der Kirche herum. Wenn er ohne Assistent oder zweiten Fotografen arbeitet, wird er seinen Standpunkt nur dann wechseln, wenn dies nicht auffält, beispielsweise während des Singens, keinesfalls während der Segnung oder anderen, sehr stillen Momenten.
Wenn Euer Pfarrer skeptisch ist und das Fotografieren gar nicht oder nur von der Empore aus erlauben will, versucht ihn zu beruhigen, gewährt ihm Einblick in das Portfolio des Fotografen und lasst es Euren Fotografen wissen. Wir bemühen uns gerne darum, mit Eurem Pfarrer eine Lösung zu finden, bislang konnten wir einen Pfarrer immer für einige Aufnahmen überzeugen.



























